01.06.17: Das Gespräch im Bonner Bundesumweltministerium


Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes (vertreten durch Abteilungsleiterin Frau May-Didion) und die Führung des Zweckverbandes „Landschaft der Industriekultur Nord“ (vertreten durch den Verbandsvorsteher Herrn Patrick Weydmann und den Geschäftsführer Herrn Ulrich Heintz) wurden am 01. Juni vom Bundesumweltministerium zum Gespräch nach Bonn geladen. Das Bundesamt für Naturschutz, das bei dem Termin ebenfalls vertreten war,  informiert die Bürgerinitiative Pro Betzenhölle mit Schreiben vom 12. Juni über den informellen Informationsaustausch.

„Im Ergebnis des Gespräches ist festzuhalten, dass sich die Führung des Zweckverbandes, die verbandsangehörigen Gemeinden und das Umweltministerium des Saarlandes gemeinsam zu den Zielen des Naturschutzgroßprojektes bekennen. Zwischen allen Gesprächsteilnehmer/innen besteht ein gemeinsames Verständnis über die Grundlagen der Förderung des Naturschutzgroßrojektes durch den Bund.“ 

Des Weiteren werden wir darüber informiert, dass die Stadt Neunkirchen den Antrag auf Ausgliederung der „Betzenhölle“ aus dem Gebiet des Naturschutzgroßprojektes aussetzt. Am Tag zuvor (31.05.17) hat Globus bereits über die Presse mitteilen lassen, dass man Alternativstandorte für die Neunkircher Betzenhölle suchen werde.

Die Medien greifen das Bonner Gespräch und die Neuorientierung von Globus in ihren Kommentaren auf:

Saarländischer Rundfunk vom 02.06.17: „Globus und Co. haben sich verzockt“ (Link).

Saarbrücker Zeitung vom 03.06.17: „Das spricht für Globus.“  (Link).

Süddeutsche Zeitung vom 08.06.17: „Wald statt Kohle – Ein geplanter Mega-Markt im Saarland scheitert am Naturschutz“ (Link).

Die Bürgerinitiative freut sich insbesondere über die Anerkennung ihrer Arbeit durch das Bundesamt für Naturschutz. Der Brief vom 12. Juni 2017 schließt mit den Worten: „Für Ihr Engagement danken wir an dieser Stelle ausdrücklich“.